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Entlang der Lieferkette




Was ist eine Kooperative?

Der Begriff wird im Fairen Handel gleichbedeutend mit Genossenschaft verwendet. Kleinbauern/-bäuerinnen organisieren sich in Kooperativen.

Jede Kooperative ist individuell strukturiert, das hängt vom Kontext der Region und des Landes ab, vom hergestellten Produkt und der spezifischen Situation.

Es geht nicht nur um Ökonomie, sondern u.a. auch um die Förderung der kleinbäuerlichen Strukturen, der Stärkung des Selbstbewusstseins, um demokratische Strukturen und Selbstbestimmung. Frauen können ihr eigenes Einkommen haben.

Die Größe einer Kooperative kann schwanken von wenigen Mitgliedern bis zu Hunderten von ProduzentInnen.

Einer Kooperative können Maschinen und Gerätschaften gehören. Z.B. Kaffeewaschstation, Sortier- und Verarbeitungsanlage. Auch eine Schulungsfarm kann angeschlossen sein.


Was ist eine Fair Trade Prämie?

Die Fair Trade Prämie ist ein wichtiges Kriterium des Fairen Handels und wird auf die gerechten Preise für die ProduzentInnen zusätzlich aufgeschlagen und kommt der Kooperative zugute.

Über die Verwendung der Fair Trade Prämie (Ernteausfall, Brunnenbau, Schulbildung, Gesundheitsvorsorge …) wird demokratisch abgestimmt.

Qualitätsanforderungen, Preise, Design – all dies wird auf Augenhöhe verhandelt und wird nicht vorgegeben.


FAIR-handlungen finden entweder zwischen Kooperative und Großhändler statt oder direkt zwischen dem Produzenten und der Verbindungsperson (Importeur).

Diese kurzen Lieferketten, bei denen oft persönliche Verbindungen und unterstützende Besuche - aber immer mit Respekt - eine Rolle spielen, ermöglichen und garantieren Transparenz.